Sisters in Art - Entlang der Kunst in Baku (2020) - Aktueller FIlm

„Baku“ bedeutet für Sportfans „Formel 1“, für Musikfans „Eurovision Song Contest“ und für Touristen „Moderne Architektur“. Letztlich bleibt die Hauptstadt Aserbaidschans aber für viele nur ein Stichwort für Mega-Events in der ehemaligen Sowjetrepublik.

Für die jungen Keramik-Künstlerinnen Fidan, Ramina und Umay ist Baku aber der Ort, an dem sie leben und ihre Leidenschaft zum Beruf machen wollen. Dieser Plan ist voller Kompromisse und Improvisationen, den die drei, seit sie sich das erste Mal an der Kunsthochschule kennenlernten, gemeinsam anpacken und sich dabei gegenseitig unterstützen.

Der Dokumentarfilm „Sisters in Art“ ist ein authentischer Blick in die Lebenswelt dreier junger Idealistinnen, die zwischen künstlerischer Selbstverwirklichung und finanzieller Unabhängigkeit ihren Weg entlang der Kunst gefunden haben.

Vor vier Jahren saß ich in der Uni im Seminar „Musikalische Exploration im Kaukasus“ und hatte ein Problem: Ich befand mich nicht im Kaukasus, sondern im Seminarraum. Ich konnte mich nicht darauf einlassen und stellte grundsätzlich in Frage, ob diese für meine Ohren sehr schräg klingende Musik irgendetwas mit dem Leben im 21. Jahrhundert der Menschen in Armenien, Aserbaidschan und Georgien zu tun haben kann. Bis dahin kannte ich nur das 2011-ESC-Gewinner-Lied von Aserbaidschan und das war lupenreiner Pop. Noch viel mehr beschäftigte mich aber, dass ich mir generell nicht vorstellen konnte, dass in diesem Moment über 4000km weiter östlich Millionen von Menschen genau wie ich tagein tagaus ihren Alltag bestreiten und ich für diese Leute das ferne unbeschriebene Blatt bin. Bis dato war ich noch nie nennenswert außerhalb Deutschlands unterwegs, aber ich beschloss, dass ich diesen Perspektivwechsel, den ich in der Theorie nicht hinbekommen habe, praktisch angehen will.

Der komplette Film ist ab sofort online!

Beide für Eine (2019)

Über zwölf Wochen habe ich Pia und Lasse auf ihrem Weg zum Marathon in Rotterdam begleitet. Eigentlich wollten beide zusammen die Bestzeit von Pia knacken, doch eine wiederkehrende Wadenverletzung lässt zumindest für Lasse eine Teilnahme in weite Ferne rücken.

Den ganzen Film gibt es hier zu sehen:

Wo ich herkomme

2012 // Von der Schulbank auf den Regiestuhl

Zeitungsartikel vom 19.09.2012

"Ich will auf jeden Fall weiterkommen, und das erreiche ich nur durch Praxis. Man lernt unheimlich viel beim Arbeiten", sagt der 19-Jährige. Sein Ziel: Regisseur werden. "Ich will die Gesamtleitung, ich will organisieren und alles im Blick haben. Ein Teilbereich ist nichts für mich." Einen Plan B gibt es nicht. Aus seiner Sicht hat er eine Voraussetzung für seinen Traumberuf bereits erfüllt: "Als Regisseur muss man auf eine besondere Art und Weise bekloppt sein."

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„Die Idee kam mir als ich in meiner Abiprüfung steckte und die Filme „Shining“ und „Room 1408“ gesehen habe “, erklärt Maurice Stach, Regisseur von „Die Flucht“. Er kam über die Schule zum Film und dreht nun schon seit 2010 Filme.

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Kontakt

Frankfurt am Main, 2020

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