SIsters in Art - Entlang der Kunst in Baku - mit deutschen untertiteln

von Maurice Stach

Baku bedeutet für Sportfans Formel 1, für Musikfans Eurovision Song Contest und für Touristen moderne Architektur. Letztlich bleibt die Hauptstadt Aserbaidschans aber für viele nur ein Stichwort für Mega-Events in der ehemaligen Sowjetrepublik.

Für die jungen Keramik-Künstlerinnen Fidan, Ramina und Umay ist Baku aber der Ort, an dem sie leben und ihre Leidenschaft zum Beruf machen wollen. Dieser Plan ist voller Kompromisse und Improvisationen, den die drei, seit sie sich das erste Mal an der Kunsthochschule kennenlernten, gemeinsam anpacken und sich dabei gegenseitig unterstützen.

Der Dokumentarfilm „Sisters in Art“ ist ein authentischer Blick in die Lebenswelt dreier junger Idealistinnen, die zwischen künstlerischer Selbstverwirklichung und finanzieller Unabhängigkeit ihren Weg entlang der Kunst gefunden haben.

Baku means Formula 1 for sports fans, Eurovision Song Contest for music fans and Modern Architecture for tourists. In the end, the capital of Azerbaijan remains for many only a keyword for mega-events in the former Soviet Republic.

 

For the young ceramic artists Fidan, Ramina and Umay, Baku is the place where they live and want to turn their passion into a profession. This plan is full of compromises and improvisations, which the three have tackled together since the first time they met at the art college.

 

The documentary "Sisters in Art" is an authentic look into the world of three young idealists who have found their way along the line between artistic self-realization and financial independence.

English subtitles:

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Vor vier Jahren saß ich in der Uni (Bachelor Soziologie mit Nebenfach Musikwissenschaften) im Seminar „Musikalische Exploration im Kaukasus“ und hatte ein Problem: Ich befand mich nicht im Kaukasus, sondern im Seminarraum. Ich konnte mich nicht darauf einlassen und stellte grundsätzlich in Frage, ob diese für meine Ohren sehr schräg klingende Musik irgendetwas mit dem Leben im 21. Jahrhundert der Menschen in Armenien, Aserbaidschan und Georgien zu tun haben kann. Bis dahin kannte ich nur das 2011-ESC-Gewinner-Lied von Aserbaidschan und das war lupenreiner Pop. Noch viel mehr beschäftigte mich aber, dass ich mir generell nicht vorstellen konnte, dass in diesem Moment über 4000km weiter östlich Millionen von Menschen genau wie ich tagein tagaus ihren Alltag bestreiten und ich für diese Leute das ferne unbeschriebene Blatt bin. Bis dato war ich noch nie nennenswert außerhalb Deutschlands unterwegs, aber ich beschloss, dass ich diesen Perspektivwechsel, den ich in der Theorie nicht hinbekommen habe, praktisch angehen will.